Viele eskimoischen Völkergruppen bezeichnen sich selbst als Inuit. Am meisten verbreitet sind die Inuit in den zentralen und den nördlichen Teilen von Kanada und auf Grönland. Inuit Kleinkinder lassen sich leicht durch den typischen Mongolenfleck erkennen. Unter den Inuit gibt es zwei gebräuchliche Sprachen, zum einen die Sprache Inuktitut welches vor allem auf Grönland gesprochen wird und zum anderen die Sprache Inuinnaqtun welches im arktischen Teil von Kanada zum Gebrauch kommt. Im Gegensatz zu dem Begriff Eskimo, wird der Name Inuit nicht als abwertend wahr genommen. Die Inuit sind ausgezeichnete Jäger und Sammler und sichern durch diese Fähigkeiten ihr Überleben. Ihre wichtigste Jagdwaffe bei der Jagd auf Meerestiere ist bis heute noch die Harpune. Je nachdem wie ausgeprägt das Jagdvorkommen an einem Ort ist, desto eher lassen sich die Inuit nieder. Sind die Ressourcen erschöpft, so ziehen sie weiter. Mittlerweile hat das Nomadenverhalten der Inuit stark abgenommen und die meisten Inuit leben heute in speziellen Siedlungshäusern. Der technische Fortschritt prägt auch das Volk der Inuit, so kommen in der heutigen Zeit vermehrt Schneemobile zum Einsatz welche die Schlittenhunde fast komplett verdrängt haben.
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